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Jedem Kopf 'ne Mütze!

hatnuts im Schnee!

Ein Fotoshooting im Schnee ist für die hatnuts ein reines Vergnügen – sehen Sie selbst!

 

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Ein Engel für die Nüsse oder: Wie der Verlag zu diesem super Making-of-Film kam!

 

Normalerweise gehen Foto- und Filmproduktionen bei uns natürlich den bekannten Weg von der Idee, zum Konzept, über die Auftragsanfrage etc. Doch diesmal war alles anders. Bei der Fotoproduktion zum hatnut Buch war der talentierte Praktikant Julian Engels vor Ort - unser Glück. Julian fand die fünf Sportstudenten und ihre Idee selbst coole Mützen zu häkeln so toll, dass ihm die Idee kam, einen Film über die Fotosession zu drehen, den er für die Bewerbung für sein Studium an der Fachhochschule nehmen wollte. Nicht nur die Jury der Fachhochschule war begeistert von diesem Film, sondern wir auch!


Wir wünschen Julian weiterhin viel Erfolg bei seinem Studium und danken ihm und Herrn Steinheisser von media & more für Ihre Unterstützung!

hatnut: Die Story

hatnut Muetzen mitte

hatnut [hädnatt], das sind: Didi, Sebi, Micha, Tobi und Jules, fünf Freunde, die mit wachsender Begeisterung die Häkelnadel schwingen.


 
Eigentlich begann ihre Geschichte gar nicht wirklich in Tübingen, wo alle Sport studierten, sondern 2008 im beschaulichen Balderschwang, wo Didi in den Winter-Semesterferien als Ski- und Snowboardlehrer unterwegs war. Eines kalten Tages suchte er nach einem neuen Stirnband, aber obwohl er unzählige Läden abklapperte, war nichts Passendes zu finden. Da kam ihm der Einfall, sich das gesuchte doch einfach selbst zu machen. Aus Grundschultagen hatte er vage Erinnerungen an Nadel und Wolle und so wagte er sich daran, ein erstes Modell zu häkeln. Das Ergebnis war niederschmetternd!


 
Doch dank des Häkelbuchs seiner Tante wurden seine Versuche bald besser und als Micha und Jules ihn besuchten, präsentierte er schon erste Resultate. Als er Mitte Februar nach Tübingen zurückkehrte, hatte er sogar eine ganze Ladung selbstgehäkelter Stirnbänder im Gepäck.

hatnut Bilder im-text linker-Rand

Didies neue Leidenschaft wirkte ansteckend: Als er im folgenden Semester ein eigenes Häkelseminar ausschrieb, kamen nicht nur fünf sondern rund 20 weitere Teilnehmer. In dieser Zeit entstanden die ersten brauchbaren Mützen und es wurde viel mit verschiedenen Wollarten und Farben experimentiert. Über den Sommer schrumpfte die Gruppe und zum Start des nächsten Wintersemesters waren es nur noch sechs: Micha, Sebi, Didi, Matze, Tobi und Jules. Aber sie waren stolz auf ihr Können und liefen ständig mit Mütze oder Stirnband rum.

 

Wenig später wurden auch die Leute der „Biwakschachtel“, ein Laden für Outdoor- Ausrüstung, auf die sechs aufmerksam und luden sie zum ersten „Schaufenster-Live-Häkeln“ ein: An einem verkaufsoffenen Wochenende, saßen die Jungs im Schaufenster und häkelten, was das Zeug hielt. Die Resonanz war unglaublich. Sie wurden fotografiert und gefilmt, mussten Autogramme geben und ungläubigen Damen das „Männer-Häkel-Phänomen“ erklären. Dieses Wochenende hat die Jungs in ganz Tübingen bekannt gemacht.

 

Das erregte Aufsehen: Plötzlich wollte jeder eine gehäkelte Mütze haben! Aus anfänglichen Freundschaftsdiensten wurde bald richtige Arbeit, denn die Nachfrage riss nicht ab. Schließlich reifte der Gedanke, das Ganze auf richtige Füße zu stellen. Im Mai 2009 wurde hatnut gegründet; wie der Name entstanden ist, kann es heute keiner mehr genau sagen … Er gefiel und blieb.

 

Leider musste Matze die hatnut-Gruppe noch im gleichen Jahr aus beruflichen Gründen verlassen. So war er nicht mehr dabei, als das Schwäbische Tagblatt ums erste Interview bat. Zwei Wochen später meldete sich das Regionalradio und schließlich standen die hatnuts irgendwann im Mainzer Studio des SWR, von wo aus sie echt ins Fernsehen kamen – unglaublich.
 


Der Bekanntheitsgrad von hatnut weitete sich über die Pfalz bis in den hohen Norden aus: Eines Tages lud der NDR die fünf Freunde zu einer Talk-Show mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burkardt ein und sie durften dort ihr Häkelkönnen unter Beweis stellen. Sie hatten jedoch nicht mit einer so überwältigenden Zuschauer-Resonanz gerechnet. Nach der Ausstrahlung gingen rund 1000 (!) Bestellungen ein – das erforderte einen vorübergehenden Bestellstopp. Die fünf Jungs verkrochen sich in ihre Häkelbuden und ließen die Nadeln fliegen. Es dauerte etwa 3 Monate, bis die letzten Mützen ausgeliefert werden konnten, aber sie haben es geschafft.


 
Mittlerweile wurden hatnut-Mützen rund um den Globus gesichtet: Sie nahmen zum Beispiel an den Paralympics 2010 in Vancouver teil, sie rasten bei der Rally „Superkarpata 2011“ quer durch die Karpaten und segelten bei der Travemünder Woche gleich in zwei Booten mit. Mit unserer früheren Dozentin Anja Klittich bestieg eine hatnut sogar den Mount Everest. Zwar gelangten beide wegen widriger Wetterverhältnisse nicht ganz bis aufs Dach der Welt, aber dennoch war dieses Unternehmen eine Ausnahmeleistung – von Sportlerin und Mütze.
 


Auch die Freunde sind in den Wintermonaten viel in den Bergen unterwegs. Es ist schon fast ein Ritual, jede Reise mit einer neuen Mützenkollektion zu beginnen, da wird dann auch schon mal die Nacht zuvor durchgehäkelt. Toll finden es die Fünf, dass sie nicht mehr die einzigen Nüsse im Schnee sind. Immer wieder sehen sie ihre  Mützen über die Pisten fegen, sogar beim Apres-Ski schmücken sie den ein oder anderen Kopf. Hier entwickeln sich oft sehr nette Gespräche mit den Kunden, die sich meistens riesig freuen, die Hersteller ihrer Mützen persönlich kennenzulernen.

Bonusprojekte Beispiele mitte

Zusätzlich zu ihren Lieblingsmützen stellt jeder hatnut noch ein Bonusprojekt vor, wie zum Beispiel eine Brillen-Tasche, ein Chalk-Bag oder einen Pulswärmer.

 

Die hatnuts wünschen viel Spaß beim Nachhäkeln!

hatnut Schlussbild mitte

hatnut: Das Buch

9783841061355 Coversim 72dpi

hatnut
Jedem Kopf 'ne Mütze!
23 x 23 cm, 64 Seiten, Hardcover
€ [D] 9,99, ISBN 978-3-8410-6135-5

 

Blick ins Buch

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hatnut: Die Jungs

Sebi Foto 01

Sebi ist in Häkelkreisen als absoluter Schnellhäkler bekannt, wobei er dabei keineswegs die Präzision vernachlässigt. Legendär ist seine Leistung in der NDRTalkshow, in der er in rund 90 Minuten eine mit Fleece gefütterte Mütze für Barbara Schöneberger angefertigt hat. Wenn Sebi an der Nadel performt, kommt meist eine geile neue Kreation dabei raus.

Didi Foto 01

Häkeltechnisch hält er bis heute den internen Rekord: Nach dem Fernsehauftritt beim NDR hat er sich für zwei Monate in seinem Zimmer eingeschlossen und kam danach mit rund 300 (!) Mützen wieder raus. Wenn das mal kein Durchhaltevermögen beweist.

Jules Foto

Mützentechnisch ist Jules ein echter „Dickschädel“, er braucht immer ein paar Maschen mehr! Auch die meisten der Ohrenmützen sind seine Idee. Sein Lieblingsmodell, die Grünbraune mit Farbübergängen und weißer Nuss, kam beim zweiten Fernsehauftritt echt gut an – eine Flut von Bestellungen überschwemmte das Postfach der Freunde, was sie gehörig ins Häkelfieber versetzt hat.

Micha Foto

Auch häkeltechnisch geht Micha stets seinen eigenen Weg. Dabei hat er es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Wolle in bester Manier um den Finger zu wickeln. Zwischendurch häkelt er auch mal eine bunte Mütze aus Wollresten oder einen Bikini. Prinzipiell gefallen ihm aber eher die schlichten Modelle, nach dem Motto „weniger ist
oft mehr“ (was er auch sicher beim Bikini-Häkeln im Hinterkopf hatte).

Tobi Foto

Beim Skifahren der Stock, beim Golfen das 6er Eisen, beim Badminton das Raquet oder beim Häkeln die Nadel … Fakt ist, Tobi kann nicht ohne. Um sein Leistungspensum zu bewältigen, lädt er seine Akkus mit Spaghetti in allen Variationen auf. Seine Lachsnudeln sind über die Grenzen von hatnut hinaus bekannt. Und wenn ihm dann noch der Sinn nach etwas Süssem steht, gibt es einen Hefezopf a la Oma Egerer mit riesen Milchkaffee. Mit frischer Energie versorgt, überzeugt er jeden von den hatnut Produkten und dank seiner charmanten Art findet die hatnut Geschichte immer ein offenes Ohr.

Mehr Informationen über die fünf charmanten Jungs plus Kurzinterviews findet ihr im Buch "hatnut – Jedem Kopf 'ne Mütze"!

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